Archiv der Projekte

Weitere Informationen

Projekte und Aktionstage

 

Projektarchiv 2020 bis 2021

 

Teilnahme am Bürgerfest

Bürgerbest Stand

Freital feierte am 01.Oktober 2021 sein 100-jähriges Bestehen. Schon das gesamte Jahr über gab und gibt es verschiedene Veranstaltungen.
Am ersten Oktoberwochenende fanden auf und um den Neumarkt viele Feste statt. Freital hatte seine Bürger zum mitmachen aufgerufen. So stieg am Samstag, 02.10. ein Bürgerfest im Windbergpark, hinter dem Neumarkt. Viele Vereine boten Mitmachaktionen und nutzen die Möglichkeit für sich selbst zu werben. Ein umfangreiches, abwechslungsreiches Angebot kam zusammen.
Unser Verein erhielt eine Einladung sich daran zu beteiligen. Das übersteigt aber unsere Kräfte. Deshalb wand sich unsere Vorsitzende Manuela Dreißig an die KISS Verantwortliche Frau Nöckel. Sie ist im Landkreis für die Beratung von Selbsthilfegruppen verantwortlich. Schnell waren wir uns einige, dass es einen gemeinsamen Stand der SHG von Freital geben soll. Auch wenn sich nicht alle daran beteiligten nutzten das Angebot 4 SHG zur Präsentation.
Von uns waren sechs Mitglieder, über den Tag verteilt, im Einsatz. Neben verschiedenen Werbematerialien, die wir auch von unserem Bundesverband erhielten, boten wir Spiele und Bastelmöglichkeiten für Kinder. Dadurch bestand die Chance sich mit den Erwachsenen zu unterhalten. Es bestand eine offene Atmosphäre und gute Gespräche waren möglich. Ob neue Mitglieder zu uns kommen wird die Zukunft zeigen.

Standbetreuung

 

Treffen mit Behindertenbeirat aus Neuruppin

Neuruppin

Während des Aufenthaltes des Selbsthilfeverbandes Menschen mit Behinderung Freital e.V. im BSK in Rheinsberg, kam es auch zu einem geplanten Treffen unseres Vorstands mit Vertretern des Behindertenbeirates der Stadt Neuruppin, der Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppin, im Bundesland Brandenburg. Schnell war klar, dass die Unterschiede hätten nicht größer sein können. Wir hier in Freital, Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, sind eher ein wirtschaftsbezogener Landkreis mit knapp 250.000 Einwohner, der Landkreis unserer Gesprächspartner dagegen lebt fast ausschließlich vom Tourismus und der Forstwirtschaft mit einer Einwohnerzahl von knapp 100.000 und ist damit eher ländlich geprägt.
Wir existieren sei 31 Jahren, unsere Gesprächspartner fanden sich erst vor 7 Jahren zu einer Interessengemeinschaft und wurden vor 3 Jahren von der Stadtverordnetenversammlung in den Behindertenbeirat berufen. Nach der Gesprächsrunde stellten wir uns die Frage: Sind die Unterschiede wirklich in allen Belangen so groß? Nein! Im Gegenteil, wir gleichen uns "auf das Haar", weil wir die gleichen Probleme haben. Kaum neue Mitglieder und wenn schon mal jemand kommt, dann braucht es sehr viel Glück das die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitarbeit vorhanden ist. Wir gaben ihnen den Rat sich starke Partner zu suchen. Ohne einem Verband auf Bundes- und Landesebene hätten wir in Freital diese Ergebnisse auch nicht erreichen können. Deshalb können wir nur mit Hochachtung den Hut ziehen vor dem Arrangement der 11 Beiratsmitglieder, einschließlich der Behindertenbeauftragten, und hoffen, dass sie sich weiterhin für die Belange behinderter Menschen in ihrer Stadt und dem Landkreis so engagiert einsetzen.

Roland Bräuer
stellv. Vorsitzender

 

Reise nach Rheinsberg vom 11.08. bis 15.08.2021
Aller guten Dinge sind Drei!

Rheinsberg

Am Mittwoch, 11.08.21, trafen sich Mitglieder unseres Verbandes mit ihren Begleitpersonen in Freital Hainsberg. Dank des rollstuhlgerechten Reisebusses aus Grimma konnten alle ohne Probleme an der Reise teilnehmen.
Die Vorfreude war riesig. Schließlich musste die Fahrt zwei Mal wegen Corona verschoben werden. Jetzt konnte es endlich los gehen.
Für unsere Geduld wurden wir mehr als belohnt. Alles war perfekt. Die Sonne schien über all die Tage. Das Seehotel in Rheinsberg, nördlich von Berlin, ist komplett barrierefrei. Das Personal ist bemüht Hilfestellung zu geben ohne die Urlauber einzuengen.
Das Hotel bietet viele verschiedene Freizeitangebote an, die unsere Mitglieder gern nutzten. So konnte am ersten Tag eine Kutschfahrt durch Rheinsberg mitgemacht werden. Auch diese Art der Stadtführung war für Rollifahrer kein Hindernis.

Kutschfahrt
Am zweiten Abend trafen sich alle zu einem Kegelturnier. Wir teilten uns in zwei „Wettkampfklassen“. Die sitzenden Teilnehmer konnten mit Hilfe einer Holzschiene, die an die Brust gehalten wurde, kegeln. Die stehenden Wettkämpfer kegelten auf bekannte weise. Schnell war bei allen Teilnehmern Elan und Freude geweckt. Dank der Hilfe von den Begleitpersonen und besonders von Marias Tochter Emi war es für niemanden eine Überforderung. Zum Schluss musste es noch ein „Stechen“ geben, damit die Sieger feststanden. Es gab Urkunden und kleine Preise.
Am Freitag konnte sich jeder den Tag frei gestalten. Einige waren im Museum, spazierten zum Hafendorf, nutzten die Schwimmhalle oder andere Angebote des Hotels.
Am Samstag stand die 5-Seen-Rundfahrt auf dem Programm. Wir hatten im Vorfeld bestellt und waren vom Schiff total beeindruckt. Dass die Rollifahrer an Bord können war klar. Aber, dass ein relativ kleines Boot ein großes barrierefreies WC und eine Hebebühne aufs Oberdeck hat, übertraf unsere Vorstellungen. So konnte während der Fahrt die Aussichtsposition gewechselt werden. Die zwei Stunden gingen viel zu schnell vorbei.
Am Sonntagvormittag hieß es wieder Abschied vom Hotel zu nehmen um die Heimreise anzutreten. Alle hatten nun auch einen Koffer voller schöner Erlebnisse. Der Dank für diese Möglichkeit war immer wieder zu hören. Alle Teilnehmer bedankten sich beim Vorstand für ihre Bemühungen und die Beharrlichkeit diese Reise zu ermöglichen.
Selbst sechs Stunden Heimfahrt schmälerten nicht die gute Stimmung.
Nun wünschen wir Allen, dass sie noch lange von den Erlebnissen zehren können und Kraft für die Zukunft haben.

Manuela Dreißig
Vorsitzende

Hafendorf

 

 

5. Mai Europäischer Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Rote Karte für „Barrieren Bauer“

Zum Protesttag wollen wir Menschen mit und ohne Behinderung bundesweit dazu aufrufen, Barrieren sichtbar zu machen.

Hier kann und sollte jeder mitmachen!

Gerade im Alltag stoßen Menschen mit Behinderung überall auf Barrieren. Dies soll anhand eines Ampelsystems sichtbar gemacht werden. Der Vorstand hat rote, gelbe und grüne Karten beim BSK in Krautheim angefordert. Auf den Karten ist der Anfang eines Satzes mit Bezug zur Barrierefreiheit abgedruckt, der dann von den Fotografen ergänzt werden kann. Geplant ist auch, dass von Nutzern in den sozialen Medien (wie z.B. Facebook und Twitter) die Sätze auf den Karten entsprechend ergänzt werden können, um gerade junge Menschen auf das Thema aufmerksam zu machen.

Hier kann jeder aktiv werden! Sucht in euerem Wohnumfeld Beispiele für gute und/oder schlechte Inklusion/Barrierefreiheit und fotografiert diese mit den jeweiligen Karten (grüne Karte = gut umgesetzt, gelbe Karte = ein wenig umgesetzt, rote Karte = gar nicht umgesetzt). Diese Fotos werden dann zu einer Art Diaschau zusammengefügt und sollen am Ende den Schriftzug Inklusion ergeben. Die Fotos müssen bis zum 23.05.21 bei unserem Vorstand und bis zum 31.05.2021 beim Bundesvorstand des BSK eingegangen sein. Da im Moment die Karten noch nicht bei uns angekommen sind gibt es eine „Hausaufgabe“ zur Vorbereitung. Seht euch bei jedem Gang/ Fahrt aus der Wohnung um, wo euch etwas zu dem Thema auffällt. Macht euch kleine Notizen. Ich hoffe, jeder findet etwa 2 bis 3 Stellen (auch mehr ist erlaubt😊) die zum Thema passen. Ruft bitte bis zum 07.05.21 Manuela Dreißig (035055 69971) an. Sobald die Karten da sind, verteile ich sie und es wird ernst. Wer Hilfe von Freunden oder Familie bekommen kann macht die Fotos und schickt sie an Manuela Dreißig per E-Mail: manueladreissig[at]web.de oder per WhatsApp an mein Handy: 0162 6383528. Wer keine Möglichkeit zum Fotografieren und Versenden hat meldet sich bitte bei Manuela Dreißig.
Wir besprechen dann das weitere Vorgehen.

Ergebnisse der "Roten Karte"-Aktion:

Am Bahnhof Hainsberg West:

Hainsberg West Oben Hainsberg West

Treppen Hainsberg Bhf

 

Statdtteil Zauckerode in Freital:

Eingang Zacke

 

Geldautomat und Sparkasse in Zauckerode:

Geldautomat in Zacke Sparkasse Zauckerode

 

Treppenaufgang Weg zur Bushaltestelle

 

Weg zur SPK Eingang Orthopädie

Weg zur Neurologie in Freital und Bushaltestelle in Dresden Sorbigau:

Freital Bushaltestelle Sorbigau

Eingang zu einem Frisör in Klingenberg / Fußweg in Höckendorf:

Eingang Frisör Höckendorf Fussweg

 

Gute Beispiele:

Bushaltestelle Fahrstuhl Arzt

Landmarkt